Qigong Grundlagen


Die richtige Atemtechnik beeinflusst auch unsere Konzentration und unsere Vorstellung. Atmen wir nicht nach dem Prinzip des Qi Gong, also auf natürliche Weise, sondern hektisch angestrengt und unregelmässig, beginnt das Herz schneller zu arbeiten. Wir werden mit der Zeit aufgeregt, nervös und dadurch auch unkonzentriert.


Wann sollte man üben?

Im Grunde kann man Qi Gong zu jeder Tageszeit üben Am günstigsten ist es morgens nach dem Aufstehen, zwischen 5 und 7 Uhr. Das entspricht der Zeit des Sonnenaufgangs im Sommer, im Winter etwas später. Abends, wenn die Sonne untergeht ist ebenfalls eine Zeit, in der die Natur in besonderem Masse auf unseren Körper einwirkt. Mitternacht ist ebenfalls eine besondere Zeit zum Üben. Vor dem Schlafengehen ist es besonders wichtig, weil wir Geist und Körper den ganzen Tag durch Arbeit belastet haben. Bevor wir ins Bett gehen, wo man dann über Stunden im gleichen Zustand bleibt, sollten wir Körper und Geist entspannen. Dann können wir ruhiger schlafen und wir erholen uns im Schlaf besser.
Manche Leute meinen, sie hätten ohnehin so wenig Zeit für den Schlaf und würden lieber gleich ins Bett gehen und einschlafen. Es ist aber besser, eine halbe Stunde vor der Schlafenszeit für die Übungen aufzuwenden, als einen unruhigen Schlaf um eine halbe Stunde zu verlängern.


Wann sollte man nicht üben?

Nicht üben sollte man bei Unwetter, starkem Nebel, Sturm oder Hagel, bei grosser Hitze auch nicht bei Gewitter oder wenn ein Gewitter heraufzieht, in solchen Wetterlagen ist die Natur selber nicht ausgeglichen.


Wie lange darf man Qi Gong üben?

Das Zeitmass ist variabel. Die Stehübungen können Stunden in Anspruch nehmen oder nur 10 bis 15 Minuten. Zu kurz zu üben ist für den Anfänger nicht zu empfehlen weil er den Körper nicht so schnell entspannen kann. Erst wenn man die Körperhaltung nach dem Qi Gong Prinzip reguliert hat, kann das Qi gut durch den Körper fliessen und die richtige Qi Gong Wirkung wird erzielt.